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Construction 101

Ident. Nr.: N (35 E) 1/2023,2

ObjID: obj:3116484

Details (expert)

Involved
Rüdiger Koch (31.10.1967),
Vorbesitzer*in
Dating
1967
Geographical references
Schmerbach,
Ortsteil
Pfaffschwende,
Ortschaft
Material / Technique
Karton, geklammert, Gummi, Metall, Kunststoff
Dimensions
Länge x Breite x Höhe: 29 x 35 x 2,5 cm

Object Description

Baukasten, blauer Karton, leicht angestoßen mit Illustrationen von LKW und Kran, mir Preisschild "EVP 17.70 Mark".

Ab 1950er Jahren wurden die Metallbaukästen „Konstruktion“ entwickelt von Ingenieursbüro Eberhard Rapp in Gotha. Produktionsaufnahme im VEB Technische Werkstätten in Gotha, nach Umstrukturierungen dann Verlagerung zum VEB Metallwaren Schmerbach, der Teil des Kombinats Schlösser und Beschläge Döbeln war (ab um 1965 [ist bis heute nicht ganz geklärt] unter dem neuen Namen „Contruction“). Ab 1977 erneute Verlagerung in den VEB Spielwarenmechanik Pfaffschwende. Hier wurde ab Mitte der 1980er Jahre auch für das westliche Ausland produziert, unter anderem vertrieb „Quelle“ die Baukästen auch in der Bundesrepublik. Ab Mitte der 1980er Jahre maschinelle Bestückung der Baukästen und enorme Produktivitätssteigerung. Dies war einer der Gründe für erfolgreichen Übergang in die Marktwirtschaft nach 1990. Der Betrieb wurde 1993 vom Leiter des ehem. VEB Jürgen Hildebrandt von der Treuhand gekauft und in „eitech“ umbenannt. Bedeutsam an „Construction“ war die enge Zusammenarbeit mit den Schulen, in denen für den polytechnischen Unterricht häufig mit den Baukästen gearbeitet wurde. (Informationen aus Havenstein, DDR Spielzeug, S. 66; Peter Lingens, Zwischen Rapp, VEB und eitech. Der Metallbaukasten Construction, in: Ulf Leinweber (Hg.), Baukästen! Technisches Spielzeug vom Biedermeier bis zur Jahrtausendwende, Kassel 1999, S. 140-153).

Last updated: 19.12.2025

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.