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Ident. Nr.: N (8 E) 294/2023

ObjID: obj:3415452

Details (expert)

Dating
2023
Geographical references
Material / Technique
Messing, Lederimitat
Dimensions
Höhe x Durchmesser: 27 x 10 cm

Object Description

Diese in Damaskus gefertige Kaffeekanne ist aus gold und silber lackeriertem Metall. Ihr Boden ist rund, nach oben hin wird ihr Körper schmaler. Der Bauch ist leicht achteckig, wobei jede der acht Seiten mit einem abstrakten, eingeritzten Muster verziert ist. Der Griff des Deckels ist in Form einer Mondsichel gefertigt, in dem ein fünfarmiger Stern sitzt. Die Tülle der Kanne ist schnabelförmig. Die Kaffeekanne hat einen Griff, der an einer der acht Seiten verschraubt ist. Der Griff ist mit einem Band aus Lederimitat umwickelt.

Die Kanne wurde in Berlin erworben. Der Verkäufer, ein junger Berliner aus einer palästinensischen Familie, die in Syrien lebt(e), berichtete, dass Kannen dieser Art unter anderem bei Trauerfeiern Verwendung finden, um arabischen Kaffee zu servieren. Sie werden aber auch zu anderen Anlässen bei der Bewirtung von Gästen genutzt.

Last updated: 08.07.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.