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zwei Türklopferanschlagplatten in Gestalt einer Blattmaske

Ident. Nr.: F 283 a,b

ObjID: obj:3634638

Details (expert)

Date(s)
16. Jahrhundert
Geographical references
Entstehungsort stilistisch: Italien
Material / Technique
Bronze, olivbraune Patina
Dimensions
Höhe x Breite: 16,5 x 12,3 cm

Object Description

Die beiden Reliefs sind als kräftig modellierte Blattmasken mit aufgerissenem Mund und weit geöffneten Augen gebildet: Haare, Bart und Ohren gehen in Akanthuslaub über. Auf der Stirn kleine Hörner, darüber ein Diadem.
Die fehlenden Bügel der Handgriffe waren hinter dem aufgerissenen Mund befestigt. Für die Lokalisierung dieser Blattmasken hat Pope-Hennessy Florenz vorgeschlagen.
aus K. Pechstein, Bronzen und Plaketten, Berlin 1968, Kat. Nr. 268-269
MAKR

Last updated: 30.07.2026

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Institution:

Kunstgewerbemuseum

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Pokal aus dickwandigem, farblosem Glas, Boden mit Abrissnarbe, die gesamte Oberfläche ist akzentuiert mit Gold staffiert, auf dem Fuß ein Kranz aus Oliven mit Ovalaugen, der massive Schaft ist mit Längsfacetten beschliffen, die sich bis an den Ansatz der bündig anschließenden Kuppa als vertiefte Zungen fortsetzen. Die Kuppawandung ziert in Tiefschnitt unter der Bügelkrone das von einem Adler gehaltene Rundmedaillon mit dem Profilbildnis Königin Sophie Dorotheas (1687–1757), flankiert von Adlern und Lorbeerzweigen, darunter fein goldgemaltes Rollwerk und sich überkreuzende Füllhörner. Der verwärmte Mündungsrand ist beidseitig vergoldet. Der Pokal datiert entweder in die letzten Betriebsjahre der Potsdamer oder in die ersten der Zechliner Glashütte und dürfte höchst wahrscheinlich als Paar mit einem Glas konzipiert gewesen sein, das ein Porträt Friedrich Wilhelms I. (1688–1740) trug (möglicherweise Inv. Nr. O-1982,78, a,b). Eine Reihe sehr ähnlicher bis nahezu identischer Pokalgläser mit Potsdamer Provenienz sind überliefert, die einen zugehörigen Deckel besitzen (vgl. Schmidt, Brandenburgische Gläser, 1914, Taf. 35.5; Baumgärtner, Porträtgläser, 1981, Abb. 9, S. 21; für das Bildnis vgl. Abb. 5, S. 18; Klesse/Mayr, Veredelte Gläser aus Renaissance und Barock, 1987, Nr. 134; Strasser/Spiegl, Dekoriertes Glas, 1989, Kat. 145, S. 280; Kunsthistorisches Museum Wien, Inv. Nr. Kunstkammer, 10382; Stiftung Stadtmuseum Berlin, Inv. Nr. II 74/185 A, ebenfalls ohne Deckel). Ursprünglich war wohl ein zugehöriger Deckel vorhanden, der zugeordnete Deckel passt nicht, er gehört zu einem kleineren Pokal. [Verena Wasmuth]MAKR