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Gefäß in Gestalt des Demelfraß auf dem Weinfass sitzend

Ident. Nr.: 1886,974

ObjID: obj:3746454

Details (expert)

Creator/Entity
Art des: Christoph Gandtner (1605),
Keramiker*in
Date(s)
um 1600
Geographical references
Entstehungsort stilistisch: Tirol
Material / Technique
Keramik, farbig glasiert
Dimensions
Höhe x Breite: 20 x 15 cm

Object Description

Inventareintrag:
Fayence-Gefäß, bunt emailliert. Auf einer Tonne, in welcher ein Mann steckt (Bacchus), dessen Kopf am oberen Ende der Tonne heraussieht, sitzt ein zweiter Mann (der Demelfrass) in Zeitkostüm, am Gürtel allerlei Eßwaren tragend, mit erhobenen Händen, in welchen er ursprünglich etwas hielt. Vorn an der Tonne die Inschrift: Ich bin der Demelfras und der Bachus im Weinfas.
ohne Kopf
(Mehrfach beschädigt; Kopf ergänzt.)

Das Stück ist seit dem II. Weltkrieg verschollen.
MAKR

Last updated: 30.07.2026

Contact

Institution:

Kunstgewerbemuseum

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Vergoldeter Pokal mit Bildnis Königin Sophie Dorothea von Preußen

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Pokal aus dickwandigem, farblosem Glas, Boden mit Abrissnarbe, die gesamte Oberfläche ist akzentuiert mit Gold staffiert, auf dem Fuß ein Kranz aus Oliven mit Ovalaugen, der massive Schaft ist mit Längsfacetten beschliffen, die sich bis an den Ansatz der bündig anschließenden Kuppa als vertiefte Zungen fortsetzen. Die Kuppawandung ziert in Tiefschnitt unter der Bügelkrone das von einem Adler gehaltene Rundmedaillon mit dem Profilbildnis Königin Sophie Dorotheas (1687–1757), flankiert von Adlern und Lorbeerzweigen, darunter fein goldgemaltes Rollwerk und sich überkreuzende Füllhörner. Der verwärmte Mündungsrand ist beidseitig vergoldet. Der Pokal datiert entweder in die letzten Betriebsjahre der Potsdamer oder in die ersten der Zechliner Glashütte und dürfte höchst wahrscheinlich als Paar mit einem Glas konzipiert gewesen sein, das ein Porträt Friedrich Wilhelms I. (1688–1740) trug (möglicherweise Inv. Nr. O-1982,78, a,b). Eine Reihe sehr ähnlicher bis nahezu identischer Pokalgläser mit Potsdamer Provenienz sind überliefert, die einen zugehörigen Deckel besitzen (vgl. Schmidt, Brandenburgische Gläser, 1914, Taf. 35.5; Baumgärtner, Porträtgläser, 1981, Abb. 9, S. 21; für das Bildnis vgl. Abb. 5, S. 18; Klesse/Mayr, Veredelte Gläser aus Renaissance und Barock, 1987, Nr. 134; Strasser/Spiegl, Dekoriertes Glas, 1989, Kat. 145, S. 280; Kunsthistorisches Museum Wien, Inv. Nr. Kunstkammer, 10382; Stiftung Stadtmuseum Berlin, Inv. Nr. II 74/185 A, ebenfalls ohne Deckel). Ursprünglich war wohl ein zugehöriger Deckel vorhanden, der zugeordnete Deckel passt nicht, er gehört zu einem kleineren Pokal. [Verena Wasmuth]MAKR