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Ident. Nr.: A (51 K 4) 6/1907

ObjID: obj:501639

Details (expert)

Dating
um 1800
Material / Technique
gebrannter Ton, modelliert
Dimensions
Allgemein: 11 x 13,5 x 13,5 cm
Gewicht: 470 g

Object Description

Votivkopf aus einer hohlen Tonkugel aufgebaut, die als menschlicher Kopf modelliert wurde. Augen, Nase, Kinn, Mund und Ohren sind angeformt. Augen: ovale Formen aufgesetzt mit Pupillenschlitzen, Augenbrauen durch Wülste angearbeitet. Haare durch Ritzungen wiedergegeben. Spitze, schmale, gerade Nase, Lippenwülste sind innen geritzt, um Zähne anzudeuten. Kinn angeformt, Ohrmuscheln durch Halbrundwülste modelliert. Kopf hat eine kreisrunde Öffnung.
Votivkopf wurde in einer katholischen Kirche geopfert als Bitte um oder Dank für die Heilung von Kopfschmerzen. Er kann aber auch im Kontext von Liebe, Ehe und Fruchtbarkeit stehen, da die Votivköpfe mit Getreidekörnern befüllt wurden. Teil der Sammlung Hugo von Preen.

Last updated: 12.12.2025

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."