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Überfall der Engländer auf das stauropegiale Kloster auf den Soloveckij-Inseln

Ident. Nr.: II B 9087

ObjID: obj:513310

Details (expert)

Involved
Wasiliev,
Verleger*in
Dating
1892
Dimensions
Höhe x Breite: 35,5 x 43,8 cm

Object Description

Querformat. Bogen mit der Darstellung des Überfalls der Engländer auf das stauropegiale (d.h. der obersten Kirchenverwaltung unmittelbar unterstellten, d.h. vom Diözesanbischof administrativ unabhängigen) Kloster auf den Soloveckij-Inseln.
Am 6. Juli 1854 gingen in der achten Stunde vormittags zwei englische Dampfschiffe vor dem Kloster vor Anker. Sogleich zelebrierte Alexander, der Abt des Klosters, einen Fürbittegottesdienst mit einer Prozession um das Kloster entlang der Mauern und wandte sich sodann mit einer Ermahnung an die Mannschaften und die Klosterbewohner, tapfer für Glauben und das heilige Kloster einzustehen. Am nächsten Tage eröffnete der Feind den Beschuss mit Kugeln, Bomben, Kartätschen und glühenden Kanonenkugeln, der neun und eine viertel Stunde andauerte. Unsere Seite verteidigte sich durch Gegenfeuer aus acht Kanonen und zwei Artillerie-geschützen der Batterie von den Befestigungsmauern des Klosters herab, so dass der Gegner, ohne Schaden angerichtet zu haben, mit Schimpf und Schande abziehen musste.

Last updated: 12.12.2025

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Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."