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Altyn-fes (goldener Fes)

Ident. Nr.: II C 322

ObjID: obj:514156

Details (expert)

Involved
Hans Findeisen (1903 - 1968),
Sammler*in
Dating
1. Hälfte 19. Jh.
Dimensions
Höhe x Durchmesser: 8 x 18 cm , Durchmesser oben 13 cm
Gewicht: 370 g

Object Description

Die fes-ähnliche Kopfbedeckung ist mit 141 vergoldeten Silbermünzen benäht. Auf der Oberseite ist die Kappe zusätzlich mit einem sechzackigen Stern aus vergoldetem Silberfiligran geschmückt. Die vordere Kante ist mit einer geflochtenen Posamentenarbeit besetzt, die seitlich in zwei Quasten endet. Die Kappe besteht aus Karton, der außen mit einem dunkel-lila Samt bezogen und innen mit einem Baumwollstoff beklebt wurde.
Auf den arabischen Münzen stehen am Rand die Jahreszahlen "1223" und oben "1255". Nach gregorianischer Zeitrechnung von 1804 bzw. 1836.

Solche Kappen gehörten zur festtäglichen Frauenkleidung.
Von den Sammlern wurde der tatarisch Eigenname "chadi-fefes" (kyrill. хади-фефес) überliefert.

Last updated: 10.03.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.