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Ident. Nr.: II A 2001

ObjID: obj:519288

Details (expert)

Involved
Albert Anton Willi,
Schnitzer*in
Dating
vor 1937
Dimensions
Höhe x Breite x Tiefe: ohne Tuch 32 x 22 x 16 cm mit Tuch 34 cm

Object Description

Diese Maske gehört zu der Vielzahl von "schreienden Masken" Albert Anton Willis. Erkennbar ist dies an dem rechteckigen, geöffneten Mund, in welchem 15 hölzerne Zähne, oben acht und unten sieben, zu erkennen sind. Alle Zähne, bis auf jenen unten ganz rechts, wurden einzeln ausgefeilt. Die Lippen sind rötlich/hellbraun bemalt. Die Stirn dieser Maske steht wulstig hervor, am oberen Ende ist sie jedoch, ähnlich wie bei der Maske mit der Kat.-Nr. II A 2585, platt. Die Augen mit den für Willi typischen, in heller Farbe hervorgehobenen Augäpfeln sind weit aufgerissen und geben der Maske, die im Rest dunkelbraun bemalt wurde, eine verängstigten Eindruck. Die hellrot/braunen Tränensäcke hängen tief hinunter und befinden sich auf gleicher Höhe wie die knollenförmige Nase, die nach vorn steht. Die Augen, der Mund und die Nasenlöcher sind durchbrochen.
An dieser Maske fällt auf, dass sie nicht von vielen Falten auf Stirn und Nase geprägt ist, einem der Markenzeichen Albert Anton Willis.
Rückseitig ist die Maske mit einem grau/beigen und rautenförmig bedruckten Stück Stoff abgedeckt, das an den Rändern der Innenseite ein violettes Bogen-Punkt-Muster aufweist. Dieser Stoff findet sich mehrmals als Abdeckung an den Willi-Masken.
Die Maske gehört nicht zu den typischen Ethnografika, da sie nie getragen wurde, sondern ein Werk des Schnitzers ist.

Last updated: 03.07.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."