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Ident. Nr.: N (19 J) 950/1994

ObjID: obj:528422

Details (expert)

Dating
1816
Dimensions
Länge x Breite: 78 x 79 cm

Object Description

Das Tuch zeigt die 12 Monate des Jahres 1816, angeordnet in je 4 Reihen und 3 Spalten. In den Ecken der Schriftzug "Taschen Kalender für das Jahr 1816". Entlang der vier Kanten sind jeweils die vier Jahreszeiten als Engel in römischer Kleidung dargestellt: Winter mit Henkelschale und Feuer, Herbst mit Trauben und Äpfeln, Sommer mit Gedreidebündel, Frühling mit Blumen. Die Tage der Monate sind in Kreuzform um den Namen des jeweiligen Monats angeordnet (oberer/unterer Balken 8 Tage; linker/rechter Balken 7 Tage). Es werden wichtige jüdische und christliche Festtage, der Mondlauf sowie bedeutende Gedenktage der Befreiungskriege und deren Feldherren genannt. Zwischen den Monaten sind die 12 Sternzeichen dargestellt (die halbierten Sternzeichen an den Seiten ergeben mit der gegenüberliegenden Hälfte ein Sternzeichen). Monate, Sternzeichen und Figuren haben den gelb-weißen Grundton des Tuches. Die Zwischenräume sind vor allem rot bedruckt und blau koloriert, Umrisse sind schwarz koloriert.
Der Herstellungsort ergibt sich aus den zahlreichen aufgedruckten Leipziger Messen und Märkten.

Last updated: 29.06.2026

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Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."