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Ident. Nr.: D (6 M 65) 192/1969

ObjID: obj:543907

Details (expert)

Dating
Herstellung: 1845
Material / Technique
Eichenholz, Blechbeschläge
Dimensions
Höhe x Breite x Tiefe: 76 x 121 x 67 cm

Object Description

Übliche Kofferform mit gewölbtem Deckel. Sie scheint immer direkt auf dem Boden gestanden zu haben (ohne Leisten, Räder o.ä.). Der Beschlag ist aus Blech geschnitten und teilweise etwas getrieben. Eingebautes Kastenschloss mit Schlüssel. Drei Bänder (Scharnier- und Schloßband) lauf quer darüber, in der Mitte Rosette oder Ranke. Die Umgebung des Schlosses fehlt und wurde vormuseal mit Silberbronze vorgetäuscht. An den Kanten nur teilweise umlaufende Bleche. Auf dem Deckel zwei Kronenornamente und: 1845.
Herkunft nach Vorbesitzerin.
Brief vom 1.9.1969. Gutsbesitzer Schumann Parlin/Pommern ließ die Truhe für die Tochter Emma anfertigen, die 1845 den Rektor und Prediger Eduard Julius Leöpold Sternberg in Wangerin Kr. Regenwalde heiratete. Deren älteste Tochter Auguste heiratete 1873 den Rittergutbesitzer Paul Quandt in Bügen Kr. Neustettin. 1921 erbt die Truhe die jüngste Tochter Hedwig, als sie den Diplomingenieur Rogge Spandau heiratete. Von der kinderlosen Tante Rogge erbte Frau Dobinsky geb. Geibler als Nichte. (Ihre Mutter war ebenfalls eine Tochter von Paul Quandt).
Herkunft nach Vorbesitzerin.
Brief vom 1.9.1969: Gutsbesitzer Schumann Parlin/Pommern ließ die Truhe für die Tochter Emma anfertigen, die 1845 den Rektor und Prediger Eduard Julius Leöpold Sternberg in Wangerin Kr. Regenwalde heiratete. Deren älteste Tochter Auguste heiratete 1873 den Rittergutbesitzer Paul Quandt in Bügen Kr. Neustettin. 1921 erbt die Truhe die jüngste Tochter Hedwig, als sie den Diplomingenieur Rogge Spandau heiratete. Von der kinderlosen Tante Rogge erbte die Schenkerin als Nichte. (Ihre Mutter war ebenfalls eine Tochter von Paul Quandt).

Last updated: 29.06.2026

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Institution:

Museum Europäischer Kulturen

Additional items from the collections

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.