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Himmels Brief, welchen Gott selber geschrieben... Daß helfe uns Gott. Vater. Sohn unt Heiliger Geist. Aamen. Aanno 1776.

Ident. Nr.: I (33 J) 176/1963

ObjID: obj:566742

Details (expert)

Dating
1776
Material / Technique
Papier, Tinte
Dimensions
Höhe x Breite: 36 x 44 cm

Object Description

Querformat. "Himmels Brief, welchen Gott selber geschrieben... Daß helfe uns Gott. Vater. Sohn unt Heiliger Geist. Aamen. Aanno 1776".
Im ersten Teil des Briefes wird aufgefordert, den Sonntag zu heiligen, nicht zu arbeiten, aber in die Kirche zu gehen und zu beten. Wer den Brief bei sich trägt, wird vor allem Bösen geschützt. Aufforderung zum Abschreiben des Briefes. Darunter steht:
Gedruckt zu Cöllen - 1697". - Daran schließt sich ein "Ein Spänner Hauß Segen" an. Darin wird gebeten, Haus und Hof, Mensch und Tier vor Pest, Hagel, Zauberei, Blitz und allen anderen möglichen Schäden zu bewahren. Ein Blatt starken Papieres einmal zusammengefaltet, drei Seiten davon beschrieben und an der oberen Kante bemalt.
Auf der 1. Seite: Kreuzigungsszene
Auf der 2. Seite: Menschen im Feld
Auf der 3. Seite: Medaillon mit Lamm Gottes.
Brief weist mehrere Faltbrüche auf. Auf der freien Seite, oben rechts, steht: "Gottes-Brief".

Last updated: 12.12.2025

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."