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Ident. Nr.: A (7 S) 33/1941

ObjID: obj:568355

Details (expert)

Dating
um 1820
Material / Technique
Weidenschienen, geflochten
Dimensions
Höhe x Durchmesser: 25 x 25 cm

Object Description

Der sehr aufwändig aus feinsten Weidenschienen geflochtene Korb ist ein Beispiel für Feinflechtarbeiten, die über eine Form geflochten werden.
Der Korb besteht aus zwei halbkugeligen Hälften, die jeweils einen Randabschluss aus hälftig gespaltenem, dunklem Holz haben. Der Korb wird mit einem geflochtenen Verschluss aus Öse und Durchstecker geschlossen. Innen dient ein Spanreifen als Deckelanschlag.
Der Korb ist aus feinen Weidenschienen geflochten, die außen geglättet glänzen und innen stumpf sind. Zu Beginn wurden sehr feine Schienen (ca. 0,2 cm) spiralförmig eng verflochten, dann folgt ein Standring und anschließend das Hauptgeflecht aus ca. 0,5 cm breiten Schienen.


Der sehr aufwändig aus feinsten Weidenschienen geflochtene Korb ist ein Beispiel für Feinflechtarbeiten, die über eine Form geflochten werden.
Dieser Korb wurde in Königsberg erworben und diente der Aufbewahrung einer Haube bzw. Kopfbedeckung einer Frau.

Last updated: 29.06.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.