Logo

Ident. Nr.: I (40 V) 64/1966

ObjID: obj:575159

Details (expert)

Dating
1950
Material / Technique
Hartholz, gedrechselt, beschnitzt
Dimensions
Höhe x Durchmesser: 10 x 7 cm

Object Description

10 cm hoher, spitz zulaufender Holzkloben, mit 3 Einschnitten versehen, die an dem unteren Ende zusammenführen. Der Holzkloben gehört zu den Materialproben mit der Inventarnummer 50/1966.

Dieser im Harz verwendete Spanteiler diente zum Aufspalten von Weidenruten in drei Stränge. Mit der Schnittfläche zuerst werden die Ruten über den aus hartem Holz gedrechselten Weidenspalter gezogen. Die dabei entstehenden schmalen Stränge werden als Weidenschienen bezeichnet. Mit diesem Spanteiler wurde beispielsweise Material für Kranzreifen erzeugt.
Mit solchen Spaltern wurden auch mehrjährige Stöcke (z.B. Haselnuss) zu Stockschienen gespalten. Dazu wurde ein Hammer verwendet. Solche kräftigen Schienen kamen beispielsweise als Fassreifen an Wein- oder Heringsfässern zum Einsatz.

Last updated: 29.06.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

Additional items from the collections

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.