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Kette mit kleinen Ringperlen und Granatapfelblüten

Ident. Nr.: ÄM 22227

ObjID: obj:606615

Schenkung James Simon, 1920

Details (expert)

Creator/Entity
Deutsche Orient-Gesellschaft (DOG) (24.1.1898),
Auftraggeber*in
Ludwig Borchardt (5.10.1863 - 12.8.1938),
Grabungsleiter*in
James Simon (17.9.1851 - 23.5.1932),
Mäzen*atin
Date(s)
Historische Datierung: Amenophis (Amenhotep) IV. / Echnaton
Datierung engl.: Amenhotep IV / Akhenaten
Additional titles
Collection title: Kette mit kleinen Ringperlen und Granatapfelblüten
Translation: Necklace with yellow ring-shaped beads and pomegranarte shaped pendants
Geographical references
Material / Technique
Fayence (Material), gelb
Dimensions
Länge x Breite: 30 x 1,2 cm

Object Description

Die fein gearbeitete, gelbe Kette mit 29 Granatäpfeln als Anhänger wurde von Borchardt noch mit der Originalauffädelung im Wohnhaus Q 46.10 aufgefunden. Somit gilt die Aneinanderreihung der Perlen und Kettenglieder als gesichert. In seiner Zeichnung des Tagebuches 1912/1913 gibt er 5 kleine Perlen alternierend zwischen zwei Granatäpfeln wieder. Der Granatapfel (punica granatum L.) wurde erst unter Thutmosis III. (1457–1425 v. Chr.) wahrscheinlich aus Asien eingeführt. In Achet-Aton fand er sich häufig in Form von Kettengliedern und deren Modeln wieder. Er galt als eine prestigeträchtige Frucht, die gerade von der wohlhabenderen Gesellschaft bevorzugt verspeist wurde. Während man aus dem Saft der Kerne einen Wein herstellte, wurde die Rinde vermutlich zum Gelbfärben von Leder verwendet.
Aus: Weber, A., in: F. Seyfried (Hrsg.), Im Licht von Amarna. 100 Jahre Fund der Nofretete, Berlin 2012, S. 254 (Kat.-Nr. 35).

Last updated: 24.08.2026

Contact

Institution:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Demotischer Papyrus mit einem Auszug aus dem "Buch vom Atmen" für Pamonthis

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