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A. Türpe jr., Dresden, Dresdner Fabrik für Möbel aus massiv gebogenem Holz. Größtes und ältestes Unternehmen zur Erzeugung gebogener Möbel.

Ident. Nr.: D (62 K 2) 1143/1981

ObjID: obj:821404

Details (expert)

Dating
um 1900
Geographical references
Material / Technique
Papier, bedruckt, Verlagsbroschur
Dimensions
Höhe x Breite: 14 x 22,5 cm

Object Description

Firmenkatalog. „A. Türpe jr., Dresden, Dresdner Fabrik für Möbel aus massiv gebogenem Holz. Größtes und ältestes Unternehmen zur Erzeugung gebogener Möbel.", 20 Seiten.
Grauer Umschlag (Wolkenmarmor), schwarzer Aufdruck „A. Türpe jr." und T mit Krone als Signet, blauer Stempel. „Kornel Martin, Rastatt". Innen Stahlstiche (?) /Schwarzweißfotos von Stühlen und Hockern. keine Preisangaben. Das Inhaltsverzeichnis listet über 40 verschiedene Sitzmöbel auf, die alle eine Modell-Nr. haben.

Die Firma A. Türpe jr. wurde 1867 gegründet und war nach eigenen Angaben „Größtes und ältestes deutsches Unternehmen zur Erzeugung gebogener Möbel". Das Herstellungsverfahren für Möbel aus massiv gebogenem Holz (Bugholz) wurde ab 1830 von Michael Thonet entwickelt. Die Firma A. Türpe jr. war 1928 in der Dresdner Buchenstr. 8-16 ansässig und hatte damals neben der Dresdner Fabrik eine weitere in Ottendorf-Okrilla. Die Firma wurde mehrfach ausgezeichnet, so in Paris 1869, in Dresden 1878, in Melbourne 1880 und in Amsterdam 1883. Sie ist noch 1933 nachweisbar. Dieses Katalogheft enthält „unsere gangbarsten Stuhlsorten". Neben Stühlen sind darin auch Kaffeehaussessel, Armlehnsessel, Schreibsessel, Hocker, Ladensessel, Drehhocker, Barbiersessel, ein Klosettstuhl und ein Schaukelstuhl zu finden. Die abgebildeten Sitzflächen sind meist ausgeflochten. 

Last updated: 29.06.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.