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Königlicher Erlass

Ident. Nr.: P 25239

ObjID: obj:826337

Details (expert)

Dating
1. Jh. v. Chr.
Genauer: vor 23. Februar 33 v.Chr.
Geographical references
Dimensions
Höhe x Breite x Tiefe: 24,2 x 21 x 0,02 cm

Object Description

Königlicher Erlaß der Kleopatra VII. Philopator, adressiert an Ptolemaios Caesar (Kaisarion), über die Erteilung von Privilegien an den römischen Geschäftsmann Q. Cascellius und seine Erben, bestehend in einer Lizenz zum Export von 10000 Artaben Weizen und Import von 5000 koischen Amphoren Wein pro Jahr, Zollfreiheit, unbefristeter und unbeschränkter Steuerfreiheit für seine ägyptischen Landgüter (auch für seine Pächter) und Arbeits- und Transporttiere und Befreiung seiner Schiffe von der Steuer und Beschlagnahmung für öffentliche Aufgaben; Eingangsvermerk in Z. 1: 23. Februar 33 v.Chr.

Diese Seite ist sichtbar in der Ausstellung im Neuen Museum.

Last updated: 09.12.2025

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Institution:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Statuette des Priesters Hori

Statuette des Priesters Hori

"Die Figur wiederholt einen Typ der Standfigur des Mittleren Reiches, der den Dargestellten in einem „Mantel“ kleidete, der als Tuch unterhalb der Brust um den Körper gelegt wurde. Dieser Mantel ist aber in der Spätzeit tatsächlich noch getragen worden, so auch von den Priestern bei Prozessionen. Sehr selten ist die Armhaltung, das linke Bein ist sehr weit vorgesetzt, so daß von der Darstellung eines wirklichen Ausschreitens gesprochen werden müßte. Der Mann ist als Priester kahlgeschoren, das Gesicht mit den unregelmäßig angesetzten Augen ein typisches Beispiel für die Art des idealisierenden Kunstschaffens dieser Zeit. Auch die Körperformen sind schematisch, Ober- und Unterarm ungeschickt aneinandergefügt. Die leichte Neigung des Kopfes mit der hohen Stirn, die etwas über der Nasenwurzel zusammengezogenen Augenbrauen und der leise lächelnde Mund hinterlassen zusammen mit der Armhaltung und dem ruhigen geschlossenen Körper insgesamt den Eindruck eines über den Alltäglichkeiten des Lebens stehenden, in seine Gedanken versunkenen, ganz der Welt des Göttlichen hingegebenen Menschen. Die senkrechte Zeile auf dem Gewande enthält die Angaben zur Person. Die Datierung der Figur ergibt sich durch den Namen des Vaters („Amasis bleibt im Palast“), wonach er zur Zeit des Königs Amasis (um 570-526 v. Chr.) geboren sein müßte."Aus: Priese, Karl-Heinz, in: Priese, K.-H. (Hrsg.), Ägyptisches Museum Berlin, Museumsinsel Berlin, Mainz 1991, S. 174 (Kat. 104).