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König Friedrich Wilhelm III. von Preußen

Ident. Nr.: HM 3395

ObjID: obj:860189

Details (expert)

Creator/Entity
Entwurf: Leonhard Posch (7.11.1750 - 1.7.1831),
Bildhauer*in
Ausführung: Königliche Porzellanmanufaktur Berlin (KPM) (gegründet 1763),
Porzellanmanufaktur
Date(s)
um 1810
Geographical references
faktischer Entstehungsort: Berlin
Material / Technique
Biskuitporzellan, Holzrahmen
Dimensions
Höhe: 19,5 cm
Breite: 17,5 cm
Gewicht: mit Rahmen 543 g

Object Description

Das Biskuitbildnis des Königs Friedrich Wilhelm III. liegt auf blauem Fond auf und wird von einem goldradierten ovalen Eichenkranz gerahmt. Der König ist im Profil nach links dargestellt. Er ist barhäuptig, trägt den Generalsrock und das Band vom Schwarzen Adlerorden. Leonhard Posch hat ab 1805 mehrere Bildnismedaillons Friedrich Wilhelms III. geschaffen. Die Vorlage für das Biskuitmedaillon datiert von 1806 und wurde in verschiedenen Materialien ausgeführt. Weiterführende Informationen sind zu finden in: Dorothee Heim, Die Berliner Porzellanplastik und ihre skulpturale Dimension 1751-1825. Der Sammlungsbestand des Kunstgewerbemuseums Staatliche Museen zu Berlin (=Bestandskatalog XXVI. des Kunstgewerbemuseums SMB), Berlin, Regensburg 2016, S. 554; Carla und Christian Beyer (Freundeskreis keramischer Münzen und Medaillen), Medaillen der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin, www.online-druck.biz, 2019 (2. Auflage); S. 86
ClKa

Last updated: 30.07.2026

Contact

Institution:

Kunstgewerbemuseum

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Vergoldeter Pokal mit Bildnis Königin Sophie Dorothea von Preußen

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Pokal aus dickwandigem, farblosem Glas, Boden mit Abrissnarbe, die gesamte Oberfläche ist akzentuiert mit Gold staffiert, auf dem Fuß ein Kranz aus Oliven mit Ovalaugen, der massive Schaft ist mit Längsfacetten beschliffen, die sich bis an den Ansatz der bündig anschließenden Kuppa als vertiefte Zungen fortsetzen. Die Kuppawandung ziert in Tiefschnitt unter der Bügelkrone das von einem Adler gehaltene Rundmedaillon mit dem Profilbildnis Königin Sophie Dorotheas (1687–1757), flankiert von Adlern und Lorbeerzweigen, darunter fein goldgemaltes Rollwerk und sich überkreuzende Füllhörner. Der verwärmte Mündungsrand ist beidseitig vergoldet. Der Pokal datiert entweder in die letzten Betriebsjahre der Potsdamer oder in die ersten der Zechliner Glashütte und dürfte höchst wahrscheinlich als Paar mit einem Glas konzipiert gewesen sein, das ein Porträt Friedrich Wilhelms I. (1688–1740) trug (möglicherweise Inv. Nr. O-1982,78, a,b). Eine Reihe sehr ähnlicher bis nahezu identischer Pokalgläser mit Potsdamer Provenienz sind überliefert, die einen zugehörigen Deckel besitzen (vgl. Schmidt, Brandenburgische Gläser, 1914, Taf. 35.5; Baumgärtner, Porträtgläser, 1981, Abb. 9, S. 21; für das Bildnis vgl. Abb. 5, S. 18; Klesse/Mayr, Veredelte Gläser aus Renaissance und Barock, 1987, Nr. 134; Strasser/Spiegl, Dekoriertes Glas, 1989, Kat. 145, S. 280; Kunsthistorisches Museum Wien, Inv. Nr. Kunstkammer, 10382; Stiftung Stadtmuseum Berlin, Inv. Nr. II 74/185 A, ebenfalls ohne Deckel). Ursprünglich war wohl ein zugehöriger Deckel vorhanden, der zugeordnete Deckel passt nicht, er gehört zu einem kleineren Pokal. [Verena Wasmuth]MAKR