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Zweiteilige Ballrobe mit auffallender Stickerei

Ident. Nr.: 2003,KR 424 a-c

ObjID: obj:906417

Details (expert)

Creator/Entity
Entwurf: Jeanne Paquin (1869 - 1936),
Designer*in
Date(s)
um 1895
Geographical references
Herstellungsort: Paris
Dimensions
Länge: Oberteil VL./RL. 43 cm cm
Länge: Rock VL. 99 cm; RL. 128 cm cm

Object Description

Das Kleid kombiniert ein reich besticktes kurzes Oberteil mit einem überweiten, als Tellerglocke geschnittenen Rock, der in eine Schleppe übergeht. Das eckige Dekolleté des Oberteils wird von einer Spitzenborte über Seidenvoile gerahmt. Die kurzen Ärmel sind aus mehrlagigem Seidenvoile, darüber fällt gezackte Nadelspitze. Der vierteilige Bahnenrock fällt glatt über die Hüfte. Er ist mit großen, zwei- und dreireihigen Perlreihen bestickt, die von gefiederten und lanzettförmigen Blättern gehalten werden. ChrW

Last updated: 30.07.2026

Contact

Institution:

Kunstgewerbemuseum

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Vergoldeter Pokal mit Bildnis Königin Sophie Dorothea von Preußen

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Pokal aus dickwandigem, farblosem Glas, Boden mit Abrissnarbe, die gesamte Oberfläche ist akzentuiert mit Gold staffiert, auf dem Fuß ein Kranz aus Oliven mit Ovalaugen, der massive Schaft ist mit Längsfacetten beschliffen, die sich bis an den Ansatz der bündig anschließenden Kuppa als vertiefte Zungen fortsetzen. Die Kuppawandung ziert in Tiefschnitt unter der Bügelkrone das von einem Adler gehaltene Rundmedaillon mit dem Profilbildnis Königin Sophie Dorotheas (1687–1757), flankiert von Adlern und Lorbeerzweigen, darunter fein goldgemaltes Rollwerk und sich überkreuzende Füllhörner. Der verwärmte Mündungsrand ist beidseitig vergoldet. Der Pokal datiert entweder in die letzten Betriebsjahre der Potsdamer oder in die ersten der Zechliner Glashütte und dürfte höchst wahrscheinlich als Paar mit einem Glas konzipiert gewesen sein, das ein Porträt Friedrich Wilhelms I. (1688–1740) trug (möglicherweise Inv. Nr. O-1982,78, a,b). Eine Reihe sehr ähnlicher bis nahezu identischer Pokalgläser mit Potsdamer Provenienz sind überliefert, die einen zugehörigen Deckel besitzen (vgl. Schmidt, Brandenburgische Gläser, 1914, Taf. 35.5; Baumgärtner, Porträtgläser, 1981, Abb. 9, S. 21; für das Bildnis vgl. Abb. 5, S. 18; Klesse/Mayr, Veredelte Gläser aus Renaissance und Barock, 1987, Nr. 134; Strasser/Spiegl, Dekoriertes Glas, 1989, Kat. 145, S. 280; Kunsthistorisches Museum Wien, Inv. Nr. Kunstkammer, 10382; Stiftung Stadtmuseum Berlin, Inv. Nr. II 74/185 A, ebenfalls ohne Deckel). Ursprünglich war wohl ein zugehöriger Deckel vorhanden, der zugeordnete Deckel passt nicht, er gehört zu einem kleineren Pokal. [Verena Wasmuth]MAKR