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Tier

Ident. Nr.: NG 15/82

ObjID: obj:959532

n/a

Details (expert)

Creator/Entity
Heinz Mack (1931 ),
Künstler*in
Date(s)
Herstellung: 1953
Additional titles
Collection title: Tier
Translation: Animal
Material / Technique
Goldbronze und Holz auf Glas
Dimensions
Höhe x Breite x Tiefe: 63 x 70 x 11,5 cm
Acquisition
1982 Ankauf von der Galerie Reckermann, Köln, aus Mitteln des Nachlass Renée Sintenis

Object Description

Das Objekt „Tier“ unterscheidet sich deutlich von den lichtkinetischen Objekten und experimentellen Lichtreliefs, für die Mack in erster Linie bekannt ist. Das Werk entstand im Jahr seines Abschlusses in den Fächern Malerei und Kunsterziehung an der Kunstakademie Düsseldorf. Die Arbeit aus Holz und Goldbronze gehört zu einer Reihe sehr unterschiedlicher Skulpturen aus derselben Zeit, bei denen noch keine klare künstlerische Idee erkennbar ist. Von der utopischen Grundidee und dem radikalen Neuanfang der ZERO-Bewegung ist die Arbeit noch weit entfernt. Auch eine Auseinandersetzung mit Licht, die zentral für Macks späteres Schaffen ist, findet hier nicht statt. Die Nationalgalerie (West) erwarb das Objekt 1982, und Mack fertigte nachträglich eine einfache Skizze für den Zusammenbau an (NG 15/82a). Es ist die einzige plastische Arbeit des Künstlers in der Sammlung. | Philine Pahnke

Last updated: 24.08.2026

Contact

Institution:

Neue Nationalgalerie

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Studie für „Ohne Titel“

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Gorky, geboren als Vosdanig Manoug Adoian im Osmanischen Reich, gab sich einen neuen Namen, nachdem er den Völkermord an den Armeniern 1915 überlebt hatte und 1920 in die Vereinigten Staaten immigriert war. „Arshile“ könnte sich auf den altgriechischen Achilles oder den armenischen König Arshak beziehen, „Gorky“ suggeriert eine Beziehung zu Maxim Gorki (ebenfalls ein Pseudonym), einem der wichtigsten sowjetischen Schriftsteller. Der Künstler hatte sich damit einen Namen gegeben, der nicht von seiner Herkunft sprach, ihn in den USA aber dennoch als fremd auswies. Eine solche Selbsterfindung zeichnet auch seine Werke aus. Gorky hatte hauptsächlich autodidaktisch gelernt und sich anfangs an Künstlern wie Paul Cézanne, Pablo Picasso oder Joan Miró orientiert. In den 1940er-Jahren begann er, ausgiebig mit Linien und Farben zu experimentieren. 1944 verbrachte Gorky viele Monate auf dem Land und bezog biomorphe Formen in seine Arbeiten ein. Die Natur selbst war für ihn eine Spielart der Kunst (Kim S. Theriault, Rethinking Arshile Gorky, University Park [Pennsylvania] 2009, S. 114). Er schuf viele Zeichnungen, in denen er Formen wiederholte, bis er die für ihn richtige Lösung fand. „Ohne Titel“ ist eine Vorstudie zu einem ebenso benannten Gemälde von 1944 (auch als „Painting“ publiziert; WVZ-Nr. P285). Schwarze Linien – einige mäandernd, andere abstrahierte Objekte oder die Form weiblicher Genitalien beschreibend – überlagern sich mit frei schwebenden Farbflächen. Abstrakt, aber nicht völlig gegenstandslos stellt Gorkys Werk den Akt des Malens an sich in den Mittelpunkt. | Emily Joyce Evans