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Hebräischer Ledertext mit Auszügen aus dem 2. Buch Mose, sekundär zu einer Gürtelschnalle umgearbeitet

Ident. Nr.: P 10598

ObjID: obj:1079255

Details (Expert)

Datierung
Abweichende Datierung: 8. - 10. Jh. n Chr.
Weitere Titel
Sammlungstitel: Hebräischer Ledertext mit Auszügen aus dem 2. Buch Mose, sekundär zu einer Gürtelschnalle umgearbeitet
Übersetzung: Hebrew leather text with excerpts from the 2nd book of Moses, later reworked into a belt buckle
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 25,5 x 14,7 x 0,06 cm

Objektbeschreibung

Hierbei handelt es sich ursprünglich um eine Lederhandschrift mit Auszügen einer hebräischen Version des 2. Buches Mose/Exodus. Die erste der beiden erhaltenen Kolumnen enthält Ex. 3:11-16. Die zweite Kolumne enthält Ex. 3:17-22 (Kapitelende), gefolgt von Ex. 4:1-9. Die ältere Textrekonstruktion bei Sirat 1985 ist hingegen fehlerhaft.

Zu einem späteren Zeitpunkt ist der Text zerschnitten und zu einer Gürtelschnalle umgearbeitet worden. Daher rühren auch die Löcher und Nadelstiche im Leder. 
Das Stück wurde aus dem Fonds zur Erwerbung von Papyri angekauft, der genaue Herkunftsort ist leider nicht dokumentiert.
J. Moje (nach Angaben von Marc Michaels zum hebräischen Textinhalt)

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Statuette des Priesters Hori

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"Die Figur wiederholt einen Typ der Standfigur des Mittleren Reiches, der den Dargestellten in einem „Mantel“ kleidete, der als Tuch unterhalb der Brust um den Körper gelegt wurde. Dieser Mantel ist aber in der Spätzeit tatsächlich noch getragen worden, so auch von den Priestern bei Prozessionen. Sehr selten ist die Armhaltung, das linke Bein ist sehr weit vorgesetzt, so daß von der Darstellung eines wirklichen Ausschreitens gesprochen werden müßte. Der Mann ist als Priester kahlgeschoren, das Gesicht mit den unregelmäßig angesetzten Augen ein typisches Beispiel für die Art des idealisierenden Kunstschaffens dieser Zeit. Auch die Körperformen sind schematisch, Ober- und Unterarm ungeschickt aneinandergefügt. Die leichte Neigung des Kopfes mit der hohen Stirn, die etwas über der Nasenwurzel zusammengezogenen Augenbrauen und der leise lächelnde Mund hinterlassen zusammen mit der Armhaltung und dem ruhigen geschlossenen Körper insgesamt den Eindruck eines über den Alltäglichkeiten des Lebens stehenden, in seine Gedanken versunkenen, ganz der Welt des Göttlichen hingegebenen Menschen. Die senkrechte Zeile auf dem Gewande enthält die Angaben zur Person. Die Datierung der Figur ergibt sich durch den Namen des Vaters („Amasis bleibt im Palast“), wonach er zur Zeit des Königs Amasis (um 570-526 v. Chr.) geboren sein müßte."Aus: Priese, Karl-Heinz, in: Priese, K.-H. (Hrsg.), Ägyptisches Museum Berlin, Museumsinsel Berlin, Mainz 1991, S. 174 (Kat. 104).