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Arabischer Papyrus mit einem Geschäftsbrief, der den Erhalt von fünf Dīnār bestätigt

Ident. Nr.: P 6806

ObjID: obj:1519462

Details (Expert)

Beteiligte
Unbekannt,
Vorbesitzer*in
Weitere Titel
Sammlungstitel: Arabischer Papyrus mit einem Geschäftsbrief, der den Erhalt von fünf Dīnār bestätigt
Übersetzung: Arabic Paper with a Letter
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite: 17,8 x 17,1 cm

Objektbeschreibung

Als Ursprungsort ist Fayyūm höchstwahrscheinlich, zumal es auch im Text Erwähnung findet. Der Absender teilt dem Adressaten mit, dass er die fünf Dīnār erhalten hat. Des Weiteren erwähnt er eine dritte Person, die sich nach al-Fusṭāt auf den Weg macht. Die Eulogie am Anfang des Briefesʾakramaka llāhu („Möge Gott Dich ehren“) lassen eine Datierung auf das 9. Jahrhundert n. Chr. vermuten.
A. Kamal, S. Metz

Diese Dokumentation ist das Ergebnis eines Forschungsprojektes der Arab-German Young Academy of Sciences and Humanities (AGYA). AGYA wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Siehe www.agya.info.de.

Letzte Aktualisierung: 25.08.2025

Kontakt

Einrichtung:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Statuette des Priesters Hori

Statuette des Priesters Hori

"Die Figur wiederholt einen Typ der Standfigur des Mittleren Reiches, der den Dargestellten in einem „Mantel“ kleidete, der als Tuch unterhalb der Brust um den Körper gelegt wurde. Dieser Mantel ist aber in der Spätzeit tatsächlich noch getragen worden, so auch von den Priestern bei Prozessionen. Sehr selten ist die Armhaltung, das linke Bein ist sehr weit vorgesetzt, so daß von der Darstellung eines wirklichen Ausschreitens gesprochen werden müßte. Der Mann ist als Priester kahlgeschoren, das Gesicht mit den unregelmäßig angesetzten Augen ein typisches Beispiel für die Art des idealisierenden Kunstschaffens dieser Zeit. Auch die Körperformen sind schematisch, Ober- und Unterarm ungeschickt aneinandergefügt. Die leichte Neigung des Kopfes mit der hohen Stirn, die etwas über der Nasenwurzel zusammengezogenen Augenbrauen und der leise lächelnde Mund hinterlassen zusammen mit der Armhaltung und dem ruhigen geschlossenen Körper insgesamt den Eindruck eines über den Alltäglichkeiten des Lebens stehenden, in seine Gedanken versunkenen, ganz der Welt des Göttlichen hingegebenen Menschen. Die senkrechte Zeile auf dem Gewande enthält die Angaben zur Person. Die Datierung der Figur ergibt sich durch den Namen des Vaters („Amasis bleibt im Palast“), wonach er zur Zeit des Königs Amasis (um 570-526 v. Chr.) geboren sein müßte."Aus: Priese, Karl-Heinz, in: Priese, K.-H. (Hrsg.), Ägyptisches Museum Berlin, Museumsinsel Berlin, Mainz 1991, S. 174 (Kat. 104).