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Arabisches Papier mit einem Bericht über eine Geldeintreibung

Ident. Nr.: P 8151

ObjID: obj:1519518

Details (Expert)

Beteiligte
Unbekannt,
Vorbesitzer*in
Datierung
Arabische Zeit
Weitere Titel
Sammlungstitel: Arabisches Papier mit einem Bericht über eine Geldeintreibung
Übersetzung: Arabic Paper with a Report Regarding Money Collection
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite: 17 x 14 cm

Objektbeschreibung

Der Absender teilt dem Adressaten mit, dass ein Dritter ihm sechs Gold-Dīnār ( دنانیر عین ) gezahlt hat. Zuvor wurde aber dem Absender mitgeteilt, dass diese dritte Person anerkannt habe, zehn Dīnār zu zahlen ( عرفني أن قرر أمره على عشرة دنانیر ). Somit bleibt ein Restbetrag übrig. Das eingetriebene Geld hat er mit einem Boten geschickt ( قد أنفذت تلك صحبة مرصلنا ). Der Adressat hat auch dem Priester (القسیس) etwas geschickt. Die Rückseite ist ebenfalls mit einem geschäftlichem Inhalt versehen. Vom Duktus her ist es wahrscheinlich die Fortführung der Vorderseite. Als Ortschaft ist hier Bulǧusūq zu vernehmen. Auch auf dieser Seite kommen Geldbeträge vor sowie die Erwähnung von geschäftlichen Transaktionen. So soll etwas von einem Kerzenhersteller oder -verkäufer ( شماع ) gekauft werden.
A. Kamal, S. Metz

Diese Dokumentation ist das Ergebnis eines Forschungsprojektes der Arab-German Young Academy of Sciences and Humanities (AGYA). AGYA wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Siehe www.agya.info.de.

Letzte Aktualisierung: 25.08.2025

Kontakt

Einrichtung:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Statuette des Priesters Hori

Statuette des Priesters Hori

"Die Figur wiederholt einen Typ der Standfigur des Mittleren Reiches, der den Dargestellten in einem „Mantel“ kleidete, der als Tuch unterhalb der Brust um den Körper gelegt wurde. Dieser Mantel ist aber in der Spätzeit tatsächlich noch getragen worden, so auch von den Priestern bei Prozessionen. Sehr selten ist die Armhaltung, das linke Bein ist sehr weit vorgesetzt, so daß von der Darstellung eines wirklichen Ausschreitens gesprochen werden müßte. Der Mann ist als Priester kahlgeschoren, das Gesicht mit den unregelmäßig angesetzten Augen ein typisches Beispiel für die Art des idealisierenden Kunstschaffens dieser Zeit. Auch die Körperformen sind schematisch, Ober- und Unterarm ungeschickt aneinandergefügt. Die leichte Neigung des Kopfes mit der hohen Stirn, die etwas über der Nasenwurzel zusammengezogenen Augenbrauen und der leise lächelnde Mund hinterlassen zusammen mit der Armhaltung und dem ruhigen geschlossenen Körper insgesamt den Eindruck eines über den Alltäglichkeiten des Lebens stehenden, in seine Gedanken versunkenen, ganz der Welt des Göttlichen hingegebenen Menschen. Die senkrechte Zeile auf dem Gewande enthält die Angaben zur Person. Die Datierung der Figur ergibt sich durch den Namen des Vaters („Amasis bleibt im Palast“), wonach er zur Zeit des Königs Amasis (um 570-526 v. Chr.) geboren sein müßte."Aus: Priese, Karl-Heinz, in: Priese, K.-H. (Hrsg.), Ägyptisches Museum Berlin, Museumsinsel Berlin, Mainz 1991, S. 174 (Kat. 104).