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Ident. Nr.: Ta 3586

ObjID: obj:1520169

Details (Expert)

Datierung
Anfang 8. Jahrhundert
Datierung engl.: early 8th century
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Israel,
Land
Fundort: Chirbat al-Minya,
Ort
Material / Technik
Irdenware, reliefiert
Abmessungen
Höhe: 19,6 cm
Breite: 19,6 cm
Tiefe: 15,8 cm

Objektbeschreibung

Pilgerflasche aus bräunlich-gelbem Ton, reliefiert, und auf der Drehscheibe hergestellt.
Die fast vollständig erhaltene Flasche weist eine asymmetrische Form auf. Während die vordere Körperhälfte bauchig erscheint und mit konzentrischen, kreisförmigen Rillen, die sich über die gesamte Fläche ziehen verziert ist, erkennt man leichte Spuren des Herstellungsprozesses und eine knopfartige Abdrehspur im Zentrum der flachen Seite der Flasche. Die zwei wulstartigen, ringförmigen Henkel, von denen einer komplett restauriert ist, sind auf der Höhe der Schulter befestigt. Der kurze Hals weist einen breiten, wulstartigen Rand auf.
Diese Pilgerflasche gehört zu der sogenannten „Biscuit Ware“, die meist dekorlos oder mit einfachem Ritz- und Rillendekor versehen war, da sie zur Nutzung gedacht waren.
Sie wurde mitsamt anderen Keramikstücken während der Ausgrabungen in der Südwestecke der Palastanlage von Chirbat al-Minya gefunden. Ähnliche Pilgerflaschen (Ta 3585, Ta 3633) wurden ebenfalls im Grabungskomplex gefunden.

Letzte Aktualisierung: 29.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.