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Ident. Nr.: I. 3570

ObjID: obj:1520234

Details (Expert)

Datierung
Anfang 13. Jahrhundert
Datierung engl.: early 13th century
Dynastie: Zangiden
Dynastie - engl.: Zangids
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Dschazira,
Region
Herkunft (Allgemein): Irak,
Land
Herkunft (Allgemein): Syrien,
Land
Herkunft (Allgemein): Türkei,
Land
Abmessungen
Durchmesser: 41 cm
Höhe: 16 cm
Gewicht: 2630 g

Objektbeschreibung

Getriebenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und silber- und kupfertauschiertem Dekor. Das Becken mit einem gerundeten Boden ist außen unterhalb des Randes mit einer monumentalen Ehreninschrift versehen, die den Namen des Zangidenfürsten al-Malik al-Muʿazzam Mahmud nennt. Diese und weitere, auf dem schmalen Rand erscheinende Inschriften sind mit Silber und Kupfer tauschiert. Der Boden ist innen mit einem Tierfries in einem Strahlenkranz verziert.
Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert. Hier sind die Einlagen aber weitgehend ausgefallen.

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.