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Ident. Nr.: I. 3584

ObjID: obj:1520377

Details (Expert)

Datierung
14. Jahrhundert
Datierung engl.: 14th century
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Iran,
Land
Abmessungen
Höhe: 19,5 cm
Durchmesser: 69,2 cm
Gewicht: 2100 g

Objektbeschreibung

Getriebenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Charakteristisches Merkmal des Beckens ist der zwanzigfach gezackte Rand. Das Stück ist nahezu vollständig graviert. Der Boden ist konzentrisch gegliedert. Ein Herrscher auf einem Thron wird von zwei Dienern flankiert, die ihm etwas reichen. Darunter sitzen zwei Musiker mit Harfe und Trommel. Durch ein glattes schmales Band getrennt folgt ein Flechtband, das sechs Medaillons bildet, die mit Musikanten oder Tänzern gefüllt sind. Dazwischen sind Tierszenen mit Hasen, Enten, Rehen und Wildschweinen vor gravierten Ranken eingraviert. Auf der Wandung erscheinen Figuren wie Musikanten oder Tiere, Enten und Schildkröten. Das Schildkrötenmotiv ist chinesischen Ursprunges und symbolisiert das Glück, während Enten für ein langes Leben stehen. Der Rand ist zweifach gelocht.
Becken dieser Form sind ab dem 12. Jahrhundert in Afghanistan und Iran geläufig. Die Gestaltung dieser Prestigeobjekte diente der Repräsentation am Hof.

Letzte Aktualisierung: 04.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.