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Ident. Nr.: I. 1986.52

ObjID: obj:1521028

Details (Expert)

Datierung
6./7. Jahrhundert
Datierung engl.: 6th - 7th century
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Ägypten,
Land
Abmessungen
Höhe: 7,9 cm
Breite: 6 cm
Tiefe: 1 cm
Gewicht: 12,5 g

Objektbeschreibung

Ohrring aus Gold mit gelötetem, granuliertem und filigranem Dekor und einer Perle. Der große, fast runde Ohrring ist aus einem Golddraht gearbeitet, dessen untere Hälfte reich verziert ist. Ein breites horizontales Band aus einer Goldkordel wird oben und unten von Zickzackbändern aus Golddrahtschlaufen gebildet; das Band besteht aus fünf ganzen Rundmedaillons, begrenzt von zwei halben. Das mittlere Medaillon mit einer vierblättrigen Rosette wird von zwei Medaillons mit eine sechsblättrigen Rosetten gerahmt. Es folgen zwei Medaillons mit jeweils vier herzförmigen Motiven, während die beiden halben Medaillons außen die Hälfte eines achtstrahligen granulierten Sterns zeigen.
Darunter erscheint in der Mitte ein fünfzehnzackiger Stern, gefüllt mit einer vierblättrigen Rosette aus herzförmigen Schlaufen und granulierten Dreiecken. In den beiden Zwickeln sitzen aus Goldblech geschnittene Vögel, deren Konturen und Details wie Augen, Gefieder und Halsband aus Kordeldraht gebildet sind. An der Unterseite hängt eine mit Golddrahtschlaufen fixierte Perle.
Die zahlreichen Kreuzmotive könnten darauf hinweisen, dass der Ohrring für eine christliche Besitzerin bestimmt war.

Letzte Aktualisierung: 04.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.