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Ident. Nr.: I. 3479

ObjID: obj:1521036

Details (Expert)

Datierung
836 - 892
Datierung engl.: 836 - 892
Dynastie: Abbasiden
Dynastie - engl.: Abbasids
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Irak,
Land
Fundort: Samarra,
Ort
Material / Technik
Gips, geformt, geschnitten, durchbohrt
Abmessungen
Höhe: 112 cm
Breite: 98 cm
Tiefe: 10 cm
Gewicht: ca. 100 kg berechnet

Objektbeschreibung

Stuckpaneel einer Gebetsnische mit kleinen Säulen. Die Nische selbst ist mit großen Knospen verziert, die in stehenden und hängenden Dreiecken aus Perlbändern eingefasst sind. Die Oberflächen der Säulen rechts und links sind durch schräge Schnitte strukturiert, während ihre Basen und Kapitelle glockenförmig und glatt belassen sind. Vom ursprünglich vorhandenen Bogenfeld mit Wellenranke ist nichts mehr erhalten. Die Nische ist zweifach gerahmt mit vertikalen Blätterranken und einem Perlband außen. Gefunden in Haus XII, Raum 29.
Die Wände der Paläste in Samarra, aber auch die der Privathäuser waren mit dicht gemusterten Stuckpaneelen und Stuckfriesen verkleidet. In zahlreichen Räumen fanden sich auch Gebetsnischen für eine private Nutzung. Bei den Mustern handelt es sich meist um geschnittene vegetabile und geometrische Motive im sogenannten Samarra Schrägschnitt.

Letzte Aktualisierung: 04.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.