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Ident. Nr.: I. 5376

ObjID: obj:1521057

Details (Expert)

Datierung
801 - 1100
Datierung engl.: 9th - 11th century
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Ägypten,
Land
Abmessungen
Höhe: 6 cm
Breite: 2,5 cm
Tiefe: 2,4 cm

Objektbeschreibung

Frei geblasene Zahnflasche aus farblosem Glas mit geschnittenem und geschliffenem Dekor. Die kleine Flasche zeigt einen komplizierten Aufbau: Der rechteckige Körper blieb unverziert; lediglich die Ecken sind durch massive Dreiecksflächen betont, die oben verdickt sind und nach außen vorkragen. Zum Körper diagonal gedreht ist der zweifach abgesetzte Sockel mit vier kleinen, herausgeschliffenen Füßen. In die obere Sockelleiste sind schräge Kerben geschliffen. Über der fast waagerecht abgesetzten Schulter schließt sich ein kurzer Hals an, der in sechs rechteckige Zonen geschliffen ist.
Zahnflaschen tragen ihren Namen auf Grund ihres Aussehens, das an einen Backenzahn mit Wurzeln erinnert. Sie dienten wohl zur Aufbewahrung und Transport von Parfüm oder Ölen. Ähnlich üppig verzierte Zahnflaschen wurden auch im Irak und Iran gefunden, waren also weit verbreitet.

Letzte Aktualisierung: 04.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.