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Ident. Nr.: Kt I. 295

ObjID: obj:1521351

Details (Expert)

Datierung
401 - 800
Datierung engl.: 5th - 8th century
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Irak,
Land
Fundort: Ktesiphon,
Ort
Abmessungen
Höhe: 13,8 cm
Durchmesser: 12,8 cm

Objektbeschreibung

Bauchiger Krug mit hohem zylindrischem Hals aus unglasierter, drehscheibengefertigter gelb- bis rotbeiger Irdenware. Rand und Mündung sind abgebrochen, vom handmodellierten Henkel hat sich nur der Ansatz auf der Schulter erhalten. Den über der Schulter mit einer umlaufenden Leiste abgesetzten Hals dekoriert ein Muster aus senkrechten, mit zwei- und dreilinigen Kammstrichen eingeritzten Linienpaaren. Sie sind zu beiden Seiten von schrägen Linien flankiert. Der bauchige Körper lässt auf der Schulter Drehrillen und am Unterteil Riefen der Überarbeitung erkennen. Er steht auf einem niedrigen Fuß mit leicht konkav gewölbten Standboden. Die partiell rötliche Färbung des Körpers deutet auf einen sekundären Brand. Das Gefäß wurde bei den Ausgrabungen eines Hauses in der Siedlung al-Maʿarid im Stadtgebiet östlich des Palast von Ktesiphons gefunden.

Letzte Aktualisierung: 04.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.