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Ident. Nr.: Kt I. 208

ObjID: obj:1522260

Details (Expert)

Datierung
6./7. Jahrhundert
Datierung engl.: 6th - 7th century
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Irak,
Land
Herkunft (Allgemein): Ktesiphon,
Ort
Abmessungen
Höhe: 55,5 cm
Breite: 16,6 cm
Tiefe: 3 cm

Objektbeschreibung

Aus drei Scherben zusammengesetztes Fragment eines großformatigen, länglichen zylindrischen Objektes oder Vorratsgefäßes aus oxidierend gebrannter beiger Irdenware. Auf der unglasierten, geglätteten Oberfläche der Außenseite befindet sich ein deutlich sichtbarer, mit schwarzbrauner Farbe aufgemalter Schriftzug. Reste weiterer Buchstaben sind nur noch schwach erkennbar. Die geriefte Innenfläche des drehscheibengefertigten Zylinders ist mit einem Asphaltüberzug abgedichtet, der teils als dicke Kruste erhalten ist. Die Fragmente wurden bei den Ausgrabungen im Stadtgebiet Ktesiphons gefunden. Mangels Beschriftung ist eine genaue Lokalisierung der Funde nicht möglich, wahrscheinlich stammen sie aber aus dem Palastareal.

Letzte Aktualisierung: 04.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.