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Ident. Nr.: I. 7736 a

ObjID: obj:1522947

Details (Expert)

Datierung
6. Jahrhundert
Datierung engl.: 6th century
Dynastie: Sasaniden
Dynastie - engl.: Sasanids
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Irak,
Land
Fundort: Ktesiphon,
Ort
Abmessungen
Durchmesser: 101 cm
Tiefe: 15 cm
Gewicht: ca. 135 kg nach Abzug Halterung
Gewicht: ca. 150 kg Objekt mit Halterung

Objektbeschreibung

Weitestgehend vollständige, beidseitig mit Rosettenmotiven dekorierte Stuckscheibe (restauriert). Die Rosetten bilden sechs Palmetten um eine runde, durch eine Leiste abgesetzte Öffnung. Zwischen ihnen sind am Rand herzförmige Motive eingebracht. Den Rand fasst ein umlaufender Astragalstab. Zur Herstellung der mitunter aus mehreren Segmenten erstellten Scheiben wurden offenbar vorgefertigte Formstücke wiederholt in einen Sandgrund gedrückt und zum Ornament arrangiert. Die entstandene Matrize konnte quasi als Guss in verlorener Form mit einem Kalk-Sand-Mörtel ausgegossen werden. Die mit Mörtel zusammengefügten, auf Sicht von beiden Seiten ausgelegten Scheiben saßen wohl in zinnenartigen Maueraussparungen einer Mauer vor dem Südbau im Palastbezirk Ktesiphons. Mit ihrer Größe repräsentativ auf Fernwirkung abzielend, dekorierten sie einen Portalbereich. Parallelfunde stammen zudem von einem Haus im islamischen Stadtgebiet al-Maʿarid östlich des Palasts.

Letzte Aktualisierung: 03.11.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.