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Ident. Nr.: I. 6000

ObjID: obj:1523664

Details (Expert)

Beteiligte
Herbert M. Gutmann (1879 - 1942),
Vorbesitzer*in
Datierung
13. Jahrhundert
Datierung engl.: 13th century
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Iran,
Land
Provenienz
Herbert M. Gutmann,
bis 12.-14. April 1934
Auktion: Paul Graupe,
12.-14. April 1934 (Auktion 132)
Schenkung: unbekannte Person,
im oder nach April 1934
Abmessungen
Höhe: 23,5 cm
Durchmesser: 12 cm
Wandungsstärke: ca. 0,7 cm

Objektbeschreibung

Zylindrische Laterne auf drei Füßen in Form eines Kuppelbaus, dessen Tür mit einem Hufeisenbogen abschließt; die Kuppel ist sternförmig durchbrochen, die Aufhängung fehlt.

Letzte Aktualisierung: 28.09.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.