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Ident. Nr.: I. 7355

ObjID: obj:1524187

Details (Expert)

Datierung
17. Jahrhundert
Datierung engl.: 17th century
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Iran,
Land
Abmessungen
Höhe: 13,8 cm
Durchmesser: 21,9 cm
Durchmesser: 8,3 cm Fuß
Gewicht: 982 g

Objektbeschreibung

Gegossene Schale aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor und angesetztem Fuß; verzinnt. Die Schale hat eine halbkugelförmige Form mit einer sehr hohen, zum Rand leicht ausschwingenden Wandung und einer überhängenden Lippe. Der schmale, ausladende Fuß ist angesetzt. Auf dem geraden Teil der Schalenwand liegt ein breiter Tierfries, dessen Tierdarstellungen in breit umrandeten, mehrpassigen Medaillons liegen. Die Zwickel sind vegetabil gefüllt. Der Fries ist durch ein feines Band vom Schalenrand und Boden getrennt. Um den Rand läuft eine Bordüre aus Kartuschen, die abwechselnd persische Inschriften und vegetabile Motive zeigen. Dreieckige Medaillons hängen vom Hauptfries in den Bodenbereich, zwischen denen Vierpassmedaillons liegen. In diesen wechseln sich Tierdarstellungen und vegetabile Motive ab. Nur in einem Medaillon befindet sich eine Kartusche mit Besitzervermerk. Ein weiterer Besitzer hat sich auf dem Fuß verewigt.

Letzte Aktualisierung: 04.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.