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Ident. Nr.: I. 7585

ObjID: obj:1524189

Details (Expert)

Datierung
17. Jahrhundert
Datierung engl.: 17th century
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Iran,
Land
Abmessungen
Höhe: 12,2 cm
Durchmesser: 26,3 cm
Durchmesser: 10 cm Fuß
Gewicht: 1408 g

Objektbeschreibung

Gegossene Schale aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor und angesetztem Fuß; verzinnt. Unter dem Schalenrand zieht sich ein Inschriftenfries um das Becken. Dieser wird von Bändern und einer Rankenbordüre vom Hauptfries auf der Schalenwand getrennt. Hier sind in einfachen, viereckigen Rahmen figürliche Szenen dargestellt. Es wechseln sich Jagd- und Kampfszenen zwischen zwei Tieren und Personendarstellungen mit jeweils zwei sitzenden Figuren ab. Zum Schalenboden hin trennt die gleiche Rankenbordüre den Fries von einer Kette aus mehrpassigen Blattformen, die an dreieckigen Medaillons von der Bordüre auf den Gefäßboden hängen. Das Schaleninnere ist unverziert belassen. Der gewölbte Boden des Beckens geht in die Wandung über, die zum ausladenden Rand hin weiter ausläuft. Der schmale, gradflächige Fuß ist angesetzt.

Letzte Aktualisierung: 04.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.