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Ident. Nr.: I. 6968

ObjID: obj:1524821

Details (Expert)

Datierung
Anfang 14. Jahrhundert
Datierung engl.: early 14th century
Dynastie: Mamluken
Dynastie - engl.: Mamluks
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Ägypten,
Land
Abmessungen
Höhe: 16,6 cm
Durchmesser: 31,7 cm
Breite: 43,7 cm
Gewicht: 2248 g

Objektbeschreibung

Getriebenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Das Becken hat eine bauchig abgesetzte Form mit großer, runder Standfläche. Der obere, einschwingende Bereich ist mit einem System aus Medaillons mit Anhängern und länglichen Kartuschen verziert. In den Kartuschen erscheint graviertes, vegetabiles Flechtwerk. In den Medaillons hingegen sind geometrische Flechtbänder oder Inschriften eingraviert, in denen der Mamlukensultan an-Nasir Faradsch genannt wird, der zwischen 1399 und 1412 in Kairo regierte. Der vogelartig gebogene Schnabel ist mit einer spitzovalen Kartusche und Inschrift versehen. Aus ihr geht hervor, dass das Objekt ein Ehrengeschenk für den Mundschenk des Sultans gewesen ist.

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.