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Ident. Nr.: I. 6952

ObjID: obj:1525322

Details (Expert)

Datierung
April 1044
Datierung engl.: April 1044
hiǧra - dt.: Ramadan 435
hijra - engl.: Ramadan 435
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Kairouan,
Ort
Abmessungen
Höhe: 65 cm
Breite: 46,5 cm
Tiefe: 6,5 cm
Gewicht: 44,4 kg

Objektbeschreibung

Hochrechteckiger Grabstein aus Marmor. Die eingeschnittene Inschrift im sogenannten Kufi-Duktus besteht aus elf Zeilen. Das Schriftfeld wird von einem Rahmen in Form einer Gebetsnische umfasst, der wiederum von einem einfachen Rankenmotiv umrahmt ist. Zwei Blüten schmücken die Zwickel im oberen Bereich. Der Hufeisenbogen der Gebetsnische war typisch für Andalusien.
In Zeile sieben wird der Name des Verstorbenen genannt: Dschabir Ibn Muhammad al-Chaschschab. In den Zeilen 8 und 9 wird als Todesdatum der Monat Ramadan 435 H./ August 1044 n.Chr. erwähnt.
Die kantige Kufi-Schrift ist eine der ältesten Formen kalligraphischer Schrift, benannt nach der Stadt Kufa im Irak. Diese Art von Schrift wurde auch zur Dekoration von Metall-, Holz- und Keramikobjekten sowie von Gebäuden verwendet.

Letzte Aktualisierung: 03.11.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.