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Ident. Nr.: Gans 1053

ObjID: obj:1525497

Details (Expert)

Datierung
14./15. Jahrhundert
Datierung engl.: 14th - 15th century
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Russische Föderation,
Land
Abmessungen
Höhe: 9,8 cm
Breite: 1,9 cm
Tiefe: 1,7 cm
Gewicht: 13,5 g

Objektbeschreibung

Getriebener Zierrat aus Gold mit filigranem und gelötetem Dekor, einem gefassten Türkis, Perlen und Granatanhängern. Das kegelförmige Objekt mit seiner mondsichelförmigen Bekrönung und mehreren Schmuckanhängern diente ursprünglich als Zierspitze einer Frauenhaube. Im unteren Drittel ist die Spitze durch Kordeldraht in Segmente unterteilt, die wiederum durch aufgelegte Drähte in Tropfen-, Sichel- oder Kreisform verziert sind. Zwischen den Segmenten erscheinen jeweils acht und neun Ösen übereinander, in denen ursprünglich Perlenkettchen befestigt waren. Die bekrönende Mondsichel ist ebenfalls mit Kordeldraht betont. An ihrer Unterseite hält eine Öse einen kleinen Ring mit einem Anhänger aus verschiedenen Golddrähten. An ihm ist ein gefasster Türkis befestigt, der von winzigen Saatperlen umgeben ist. Darunter sind dreimal drei Golddrähte mit aufgefädelten Perlchen und Granaten unregelmäßiger Form eingehängt. Zur Befestigung der Spitze auf einer Stoffhaube dienten die vier Durchbohrungen am unteren Rand des Kegels.
Vergleiche mit Grabfunden aus dem Nordkaukasus erlauben die Identifizierung und Datierung dieses kostbaren Schmuckstückes.

Letzte Aktualisierung: 04.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.