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Ident. Nr.: I. 1277

ObjID: obj:1525509

Details (Expert)

Datierung
14. Jahrhundert
Datierung engl.: 14th century
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Iran,
Land
Abmessungen
Höhe: 38,5 cm
Breite: 63,5 cm
Tiefe: 5,5 cm
Gewicht: 19,7 kg

Objektbeschreibung

Fragment eines gewölbten Inschriftenfrieses aus Quarzfritte. Die kobaltblaue reliefierte Inschrift im Flecht-Kufi-Duktus gibt den ersten Teil des islamischen Glaubensbekenntnisses wieder: „Es gibt kein Gott außer Gott“.
Die Inschrift hebt sich mit weißen Blütenranken vom lüsterbemalten Hintergrund ab. Entlang der Ober- und Unterkante verläuft eine Borte mit einer weiteren Inschrift im Naschi-Duktus, in der Verse aus der 76. Sure aus dem Koran erwähnt werden. Die Fortsetzung des Frieses befindet sich im Musée des Beaux Arts in Lyon.
Ähnliche Inschriftenfriese sind aus der Stadt Kaschan bekannt, die eine der wichtigsten Produktionszentren von Lüsterkeramik im Iran des 12. -14. Jahrhunderts war. Diese Art von reliefierter Baukeramik schmückte Gebetsnischen und Grabsteine sowie Innenwände von Moscheen und weiteren monumentalen Bauten.

Letzte Aktualisierung: 22.10.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.