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Ident. Nr.: I. 1989.11

ObjID: obj:1525516

Details (Expert)

Datierung
11. Jahrhundert
Datierung engl.: 11th century
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Iran,
Land
Material / Technik
Gold, getrieben, filigran, granuliert
Abmessungen
Höhe: 3,2 cm
Breite: 2,7 cm
Tiefe: 1,4 cm
Gewicht: 5,1 g

Objektbeschreibung

Getriebener Ohrring aus Gold mit filigranem und granuliertem Dekor. Der Ohrring besteht aus einem Golddraht, auf dessen unterer Hälfte drei große Schmuckelemente von vier winzigen Granalienkränzen getrennt sind. Die beiden äußeren Perlen bestehen aus granulierten und spiralförmig gebogenen Drahtschlaufen, die in zwei mit Kordeldraht verbundenen Halbkugeln aneinandergesetzt sind. Das mittlere Element besteht aus einem Polyeder mit sechseckiger Grundfläche, der in dreieckige Felder unterteilt ist. Dabei wechseln sich gewölbte, granulierte Dreiecke mit geraden, glatten Feldern ab, die an den Rändern und in der Mitte ebenfalls granulierten Dekor aufweisen. Das Gegenstück ist I. 1989.12.

Letzte Aktualisierung: 02.11.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.