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Ident. Nr.: I. 1986.57

ObjID: obj:1525524

Details (Expert)

Datierung
13. Jahrhundert
Datierung engl.: 13th century
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Iran,
Land
Herkunft (Allgemein): Irak,
Land
Material / Technik
Gold, getrieben, gelötet, granuliert
Abmessungen
Höhe: 5 cm
Breite: 3 cm
Gewicht: 6,7 g

Objektbeschreibung

Goldener, aus Draht geformter und gelöteter Ohrring mit getriebenem und granuliertem Dekor. Auf die untere Bügelhälfte sind drei gerippte Kugeln aufgesteckt, die von Granalienkränzen getrennt werden; darüber ist eine Mondsichel aus Goldblech angelötet. An den Kugeln und den Granalien sind fünf Ösen befestigt, in die Kettchen mit je vier bzw. zwei Halbmonden aus einfachem Goldblech eingehängt sind. An drei der Ketten sind unten laternenförmige Anhänger befestigt, deren Ecken wiederum mit kleinen Halbmondanhängern verziert sind. An den beiden Kettchen dazwischen hängen kleine Vogelfiguren, ebenfalls mit Halbmonden verziert. Die gefächerten Schwänze der Vögel sowie die Granalien auf den Köpfen weisen die Tiere als Pfauen aus.
Die Ketten sind in Fuchsschwanztechnik hergestellt, bei der kleine Ringe gebogen, gelötet und dann miteinander verflochten werden.

Letzte Aktualisierung: 02.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.