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Ident. Nr.: I. 52/70

ObjID: obj:1525533

Details (Expert)

Datierung
9./10. Jahrhundert
Datierung engl.: 9th - 10th century
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Iran,
Land
Material / Technik
gypsum, formed, cut, pierced
Abmessungen
Höhe: 44 cm
Breite: 185 cm
Tiefe: 3,5 cm
Erwerbung
1970 Saeed Motamed (Kauf)

Objektbeschreibung

Breites Stuckpaneel, das von zwei schmalen Friesen gerahmt wird. Der erhaltene Mittelteil hat die Form eines Kreuzes, dessen Arme in Dreipässen enden. Gefüllt ist es mit Blättern und Blüten in kreisförmigen Ranken und eingefasst von Halbpalmetten in Wellenranken. Die seitlichen Begrenzungsfriese sind außen durch breitere gitterartig gestaltete Flechtbänder eingefasst; die inneren Rahmen bestehen aus schmalen Flechtbändern. Dazwischen sind Palmetten, Halbpalmetten, Weinblätter und Blüten übereinander angeordnet.
Die Wandverkleidung stammt aus einem herrschaftlichen Haus oder einem Palast; sie wurde angeblich in Nischapur (Iran) gefunden. Die Räume solcher Gebäude waren mit Stuckfriesen dekoriert – bei archäologischen Ausgrabungen fanden sich in Nischapur ähnliche Paneele als Sockelverkleidungen.

Letzte Aktualisierung: 22.10.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.