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Ident. Nr.: I. 9088.1

ObjID: obj:1526106

Details (Expert)

Datierung
18./19. Jahrhundert
Datierung engl.: 18th - 19th century
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Iran,
Land
Material / Technik
Stahl, Bein, geschmiedet, geschnitzt
Abmessungen
Länge: 27,4 cm
Breite: 4,6 cm
Gewicht: 275 g

Objektbeschreibung

Geschmiedeter Dolch aus Stahl mit einem geschnitzten Griff aus Bein. Die Klinge, deren Spitze abgebrochen ist, ist leicht gebogen. Die Fläche der einschneidigen Klinge ist mit einem Mittelgrat geschmiedet worden; ihr Rücken ist kaum breiter als die Schneide. Der Griff ist sehr einfach gearbeitet. Er wurde im Handbereich achtkantig bearbeitet und ist oben wie unten leicht ausgestellt. Ansonsten ist er glatt und wie die Klinge unverziert. Zu dem Objekt gehört die Scheide I. 9088.2.

Letzte Aktualisierung: 29.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.