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Ident. Nr.: I. 3628.1

ObjID: obj:1526788

Details (Expert)

Datierung
18. Jh.(2. Hälfte des)
Datierung engl.: 16th century
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Iran,
Land
Abmessungen
Länge: 82 cm
Breite: 18 cm
Gewicht: 700 g

Objektbeschreibung

Geschmiedeter, geschnittener und vergoldeter Säbel aus Stahl mit einer gegossenen und gravierten/ziselierten Parierstange aus einer Kupferlegierung; geschnitzter Griff aus Horn oder Walrosszahn. Der Säbel hat eine scharf abgewinkelte Form und eine zur Spitze hin breiter werdende Klinge. Entsprechend ist auch der Rücken vorne flach und breit gearbeitet, wodurch die Stabilität der Waffe im Kampf erhöht wird.
Die Klinge ist mit geschnittenen und vergoldeten Verzierungen versehen. Auf beiden Seiten finden sich jeweils im unteren Bereich spitz geschwungene, längliche Felder, die mit einem geschnittenen, vegetabilen Motiv auf Goldgrund gefüllt sind. Auf der einen Seite ist ein kleiner Meisterstempel mit dem Namen ʿAli Qazwini eingefügt; auf der anderen Seite eine Inschriftenkartusche. Eine geschnittene Verzierung bedeckt den Rücken und greift auf beide Seiten der Klinge über. Der vegetabile Dekor endet in vergoldeten Ranken und findet sich so auch an der Spitze der Klinge.
Die Arme der Parierstange enden in schräg gravierten, spitzen Knäufen. Auch die Ränder der Parierstange sind graviert, während die Mitte durch eine Rosette betont ist. Der zweiflächige gekrümmte Griff ist geschnitzt und wurde glatt belassen.

Letzte Aktualisierung: 21.05.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.