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Ident. Nr.: I. 3/71

ObjID: obj:1527098

Details (Expert)

Datierung
1288
Datierung engl.: 1288
hiǧra - dt.: 687
hijra - engl.: 687
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Iran,
Land
Herkunft (Allgemein): Kaschan,
Ort
Abmessungen
Durchmesser: 21,3 cm
Tiefe: 1,5 cm
Erwerbung
1971 Saeed Motamed (Kauf)

Objektbeschreibung

Achtstrahlige Sternfliese aus Quarzfritte. Zwei blaue sich kreuzende Quadrate bilden einen achtstrahligen Stern. Im Zentrum, auf einem lüsterbemalten Grund, ist eine blau konturierte Blüte zu erkennen, die von vier verschiedenen, weiß ausgesparten Vögeln umkreist wird. Eine Lüsterinschrift verläuft entlang des Randes. Es handelt sich dabei um Poesieverse zweier persischer Poeten: Abu Saʿid Abu al-Chair und ʿAraqi. Das Herstellungsdatum wird ebenfalls angegeben: 687H./1288 n.Chr.
Bekannt ist die Lüsterkeramik vor allem aus der Stadt Kashan im Iran, die eine der wichtigsten Produktionszentren von Lüsterkeramik im Iran des 12. -14. Jahrhunderts war. Diese Art von Baukeramik schmückte Innenwände von Palästen und weiteren monumentale Bauten.

Letzte Aktualisierung: 22.10.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.