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Ident. Nr.: I. 13/67 b

ObjID: obj:1529277

Details (Expert)

Datierung
13./14. Jahrhundert
Datierung engl.: 13th - 14th century
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Iran,
Land
Abmessungen
Höhe: 22,8 cm
Breite: 24,7 cm
Tiefe: 2,2 cm

Objektbeschreibung

Rechteckige Fliese aus Quarzfritte. Der reliefierte Dekor zeigt einen geschwungenen türkisfarben konturierten Giebel mit einem kursiven Schriftband auf einer Lüsterbemalung. Der Text stammt aus dem Koran: Sure 68 Vers 52.
Die Lüsterbemalung des Giebelfeldes besteht aus Blattranken. In den Zwickel ist jeweils ein fliegender Kranich zu erkennen, der von chinesischen Wolken umgeben ist. Entlang des oberen Randes verläuft eine Borte mit weißen Blütenmotiven auf einem lüsterbemalten Grund.
Die Fliese gehörte wohl zusammen mit I.13/67a zu einem Fries der die Innenwände von Gebäuden schmückte. Die Motive zeugen vom Geschmack der Il-Chandischen Herrscher, der durch China beeinflusst wurde.

Letzte Aktualisierung: 22.10.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.