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Arabisches Papier mit einer Liste über die Verteilung von Saatgut

Ident. Nr.: P 8162

ObjID: obj:1533337

Details (Expert)

Beteiligte
Rudolf Mosse (8.5.1843 - 8.9.1920),
Mäzen*atin
Weitere Titel
Sammlungstitel: Arabisches Papier mit einer Liste über die Verteilung von Saatgut
Übersetzung: Arabic paper with a list of seeds distribution
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite: 27,7 x 18,2 cm

Objektbeschreibung

Die sehr gut erhaltene Liste zeichnet die Verteilung von Saatgut (التقوية) auf. Es werden die Wochentage, die Personen, die das Saatgut erhalten haben, sowie die Menge genannt. Auf Recto sind zwei Spalten damit gefüllt worden. Auf Verso befindet sich eine Spalte. Datiert ist es auf Donnerstag, der dritte verstrichene Tag des koptischen Monats Ḥatūr (يوم الخميس ثلثة خلون من هتور). Jahreszahlen waren auf solchen Listen nicht üblich. Die Verteilung erfolgte unter dem Aufseher Aḥmad (بحضرة أحمد الخولي).
A. Kamal, S. Metz

Diese Dokumentation ist das Ergebnis eines Forschungsprojektes der Arab-German Young Academy of Sciences and Humanities (AGYA). AGYA wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Siehe https://agya.info/.

Letzte Aktualisierung: 25.02.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Statuette des Priesters Hori

Statuette des Priesters Hori

"Die Figur wiederholt einen Typ der Standfigur des Mittleren Reiches, der den Dargestellten in einem „Mantel“ kleidete, der als Tuch unterhalb der Brust um den Körper gelegt wurde. Dieser Mantel ist aber in der Spätzeit tatsächlich noch getragen worden, so auch von den Priestern bei Prozessionen. Sehr selten ist die Armhaltung, das linke Bein ist sehr weit vorgesetzt, so daß von der Darstellung eines wirklichen Ausschreitens gesprochen werden müßte. Der Mann ist als Priester kahlgeschoren, das Gesicht mit den unregelmäßig angesetzten Augen ein typisches Beispiel für die Art des idealisierenden Kunstschaffens dieser Zeit. Auch die Körperformen sind schematisch, Ober- und Unterarm ungeschickt aneinandergefügt. Die leichte Neigung des Kopfes mit der hohen Stirn, die etwas über der Nasenwurzel zusammengezogenen Augenbrauen und der leise lächelnde Mund hinterlassen zusammen mit der Armhaltung und dem ruhigen geschlossenen Körper insgesamt den Eindruck eines über den Alltäglichkeiten des Lebens stehenden, in seine Gedanken versunkenen, ganz der Welt des Göttlichen hingegebenen Menschen. Die senkrechte Zeile auf dem Gewande enthält die Angaben zur Person. Die Datierung der Figur ergibt sich durch den Namen des Vaters („Amasis bleibt im Palast“), wonach er zur Zeit des Königs Amasis (um 570-526 v. Chr.) geboren sein müßte."Aus: Priese, Karl-Heinz, in: Priese, K.-H. (Hrsg.), Ägyptisches Museum Berlin, Museumsinsel Berlin, Mainz 1991, S. 174 (Kat. 104).