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Arabisches Papier mit einem Vertrag über den Verkauf der Hälfte eines Fohlens

Ident. Nr.: P 8056

ObjID: obj:1559617

Details (Expert)

Beteiligte
Rudolf Mosse (8.5.1843 - 8.9.1920),
Mäzen*atin
Weitere Titel
Sammlungstitel: Arabisches Papier mit einem Vertrag über den Verkauf der Hälfte eines Fohlens
Übersetzung: Arabic Paper with a Sale Contract
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite: 27,7 x 18,2 cm

Objektbeschreibung

Das Seltsame an diesem Dokument ist, dass nur eine Hälfte eines Fohlens verkauft wurde ( اشترا منھ النصف من المھرة ). Wahrscheinlich hatte das Tier mit diesem Verkauf zwei Besitzer. Der Käufer, Ḥassān b. Ǧanāḥ, einer der Wächter des Landguts Minyat Šašhā ( أحد من خفراء الضیعة ), erwarb das Fohlen für den Kaufpreis von acht Dīnār von Barmūda b. Zakariyyā aš-Šarqāwī. Am Ende des Vertrags sind drei Zeugenunterschriften zu finden.
A. Kamal / S. Metz

Diese Dokumentation ist das Ergebnis eines Forschungsprojektes der Arab-German Young Academy of Sciences and Humanities (AGYA). AGYA wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Siehe www.agya.info.de.

Letzte Aktualisierung: 26.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Statuette des Priesters Hori

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"Die Figur wiederholt einen Typ der Standfigur des Mittleren Reiches, der den Dargestellten in einem „Mantel“ kleidete, der als Tuch unterhalb der Brust um den Körper gelegt wurde. Dieser Mantel ist aber in der Spätzeit tatsächlich noch getragen worden, so auch von den Priestern bei Prozessionen. Sehr selten ist die Armhaltung, das linke Bein ist sehr weit vorgesetzt, so daß von der Darstellung eines wirklichen Ausschreitens gesprochen werden müßte. Der Mann ist als Priester kahlgeschoren, das Gesicht mit den unregelmäßig angesetzten Augen ein typisches Beispiel für die Art des idealisierenden Kunstschaffens dieser Zeit. Auch die Körperformen sind schematisch, Ober- und Unterarm ungeschickt aneinandergefügt. Die leichte Neigung des Kopfes mit der hohen Stirn, die etwas über der Nasenwurzel zusammengezogenen Augenbrauen und der leise lächelnde Mund hinterlassen zusammen mit der Armhaltung und dem ruhigen geschlossenen Körper insgesamt den Eindruck eines über den Alltäglichkeiten des Lebens stehenden, in seine Gedanken versunkenen, ganz der Welt des Göttlichen hingegebenen Menschen. Die senkrechte Zeile auf dem Gewande enthält die Angaben zur Person. Die Datierung der Figur ergibt sich durch den Namen des Vaters („Amasis bleibt im Palast“), wonach er zur Zeit des Königs Amasis (um 570-526 v. Chr.) geboren sein müßte."Aus: Priese, Karl-Heinz, in: Priese, K.-H. (Hrsg.), Ägyptisches Museum Berlin, Museumsinsel Berlin, Mainz 1991, S. 174 (Kat. 104).