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Demotischer Papyrus mit einem Verkaufsvertrag über Ackerland (Pap. Berlin P 3142 und P 3144)

Ident. Nr.: P 3142

ObjID: obj:1586305

Details (Expert)

Beteiligte
Unbekannt,
Vorbesitzer*in
Weitere Titel
Sammlungstitel: Demotischer Papyrus mit einem Verkaufsvertrag über Ackerland (Pap. Berlin P 3142 und P 3144)
Übersetzung: Demotic papyrus with a sale contract regarding arable land (Pap. Berlin P 3142 and P 3144)
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite: 32,6 x 56,7 cm

Objektbeschreibung

Auf den Papyri Pap. Berlin P 3142 und P 3144 hat sich eine Verkaufsurkunde erhalten.
Die Frau Tanouphis verkauft an die Frau Senminis das ihr gehörige Sechstel von einer Landfläche von 16 Aruren Ausdehnung. Geographische Lage und Nachbarn werden genau beschrieben. Auf beiden Texten finden sich rückseitig dieselben 17 Zeugenunterschriften, eine mehr als die normalerweise üblichen 16 Personen.
P 3142 ist Geldbezahlungsschrift, die Quitting,während in P 3144 die Abstandsschrift vorliegt, mit der die Verkäuferin alle künftigen Ansprüche ausschließt.
J. Moje

Letzte Aktualisierung: 25.08.2025

Kontakt

Einrichtung:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Statuette des Priesters Hori

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"Die Figur wiederholt einen Typ der Standfigur des Mittleren Reiches, der den Dargestellten in einem „Mantel“ kleidete, der als Tuch unterhalb der Brust um den Körper gelegt wurde. Dieser Mantel ist aber in der Spätzeit tatsächlich noch getragen worden, so auch von den Priestern bei Prozessionen. Sehr selten ist die Armhaltung, das linke Bein ist sehr weit vorgesetzt, so daß von der Darstellung eines wirklichen Ausschreitens gesprochen werden müßte. Der Mann ist als Priester kahlgeschoren, das Gesicht mit den unregelmäßig angesetzten Augen ein typisches Beispiel für die Art des idealisierenden Kunstschaffens dieser Zeit. Auch die Körperformen sind schematisch, Ober- und Unterarm ungeschickt aneinandergefügt. Die leichte Neigung des Kopfes mit der hohen Stirn, die etwas über der Nasenwurzel zusammengezogenen Augenbrauen und der leise lächelnde Mund hinterlassen zusammen mit der Armhaltung und dem ruhigen geschlossenen Körper insgesamt den Eindruck eines über den Alltäglichkeiten des Lebens stehenden, in seine Gedanken versunkenen, ganz der Welt des Göttlichen hingegebenen Menschen. Die senkrechte Zeile auf dem Gewande enthält die Angaben zur Person. Die Datierung der Figur ergibt sich durch den Namen des Vaters („Amasis bleibt im Palast“), wonach er zur Zeit des Königs Amasis (um 570-526 v. Chr.) geboren sein müßte."Aus: Priese, Karl-Heinz, in: Priese, K.-H. (Hrsg.), Ägyptisches Museum Berlin, Museumsinsel Berlin, Mainz 1991, S. 174 (Kat. 104).