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Arabisches Papier mit einer Schreibübung auf der Vorderseite und einer Liste mit griechischen Zahlen auf der Rückseite

Ident. Nr.: P 7605

ObjID: obj:1612640

Details (Expert)

Beteiligte
Georg Schweinfurth (29.12.1836 - 19.9.1925),
Käufer*in
Datierung
Historische Datierung: Arabische Zeit
Weitere Titel
Sammlungstitel: Arabisches Papier mit einer Schreibübung auf der Vorderseite und einer Liste mit griechischen Zahlen auf der Rückseite
Übersetzung: Arabic Paper with a Writing Exercise (front), and a List of Greek Letters (back)
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite: 4,6 x 6,7 cm

Objektbeschreibung

Es handelt sich auf der Vorderseite um eine Schreibübung, in der zweimal die Basmala verfasst wurde. In der Zeile unter den beiden Basmalas könnte das Wort حطب gelesen werden, womit Brennholz gemeint ist. Die Erwähnung von Brennholz ist in vielen arabischen Schriftstücken belegt, insbesondere in Listen. Das Fragment einer Liste befindet sich auf der Rückseite, wobei nur die griechischen Zahlen vorhanden sind. (A. Kamal, S. Metz)

Diese Dokumentation ist das Ergebnis eines Forschungsprojektes der Arab-German Young Academy of Sciences and Humanities (AGYA). AGYA wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Siehe www.agya.info.de.

Letzte Aktualisierung: 25.08.2025

Kontakt

Einrichtung:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Statuette des Priesters Hori

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"Die Figur wiederholt einen Typ der Standfigur des Mittleren Reiches, der den Dargestellten in einem „Mantel“ kleidete, der als Tuch unterhalb der Brust um den Körper gelegt wurde. Dieser Mantel ist aber in der Spätzeit tatsächlich noch getragen worden, so auch von den Priestern bei Prozessionen. Sehr selten ist die Armhaltung, das linke Bein ist sehr weit vorgesetzt, so daß von der Darstellung eines wirklichen Ausschreitens gesprochen werden müßte. Der Mann ist als Priester kahlgeschoren, das Gesicht mit den unregelmäßig angesetzten Augen ein typisches Beispiel für die Art des idealisierenden Kunstschaffens dieser Zeit. Auch die Körperformen sind schematisch, Ober- und Unterarm ungeschickt aneinandergefügt. Die leichte Neigung des Kopfes mit der hohen Stirn, die etwas über der Nasenwurzel zusammengezogenen Augenbrauen und der leise lächelnde Mund hinterlassen zusammen mit der Armhaltung und dem ruhigen geschlossenen Körper insgesamt den Eindruck eines über den Alltäglichkeiten des Lebens stehenden, in seine Gedanken versunkenen, ganz der Welt des Göttlichen hingegebenen Menschen. Die senkrechte Zeile auf dem Gewande enthält die Angaben zur Person. Die Datierung der Figur ergibt sich durch den Namen des Vaters („Amasis bleibt im Palast“), wonach er zur Zeit des Königs Amasis (um 570-526 v. Chr.) geboren sein müßte."Aus: Priese, Karl-Heinz, in: Priese, K.-H. (Hrsg.), Ägyptisches Museum Berlin, Museumsinsel Berlin, Mainz 1991, S. 174 (Kat. 104).