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Ident. Nr.: N (17 E) 440/2011,1-7

ObjID: obj:1650289

Details (Expert)

Datierung
1886
Abmessungen
Länge x Breite: 240 x 160 cm
Länge x Breite: 6 Servietten 28 x 28 cm

Objektbeschreibung

Hochzeitstischdecke in blau-weißer maschinell gefertigter Webart,
Familiennachlass,
Tischdecke aus dem Haushalt von Max Seliger (1865-1920), Kunstmaler und Kunstgewerbler, seit 1901 Direktor der Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe in Leipzig
(Max Seliger war der Onkel von Beate Schomaker von Morsbach)

maschninell eingestickter Schirftzug in der Tischdecke: Iss was da ist, Trink was klar ist, Fröhlich sich freundlich weisen, Dient zur Wuerze aller Speisen, Geteilt Mahl doppelt Mahl, den 28. Januar 1886
dazu: 6 Servietten, ebefalls blau-weiss, quadratisch: mit eingestickten zeitgenössischen Sinnsprüchen
1. Salz und Brod gebe Gott
2. Gottes Treu ist täglich neu
3. Ein froher Gast ist niemands Last
4. Eigner Herd ist Goldes werth
5. Ess war gar trink was klar
6. Ost oder West daheim ist das Best

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."